Höhenbegrenzungen
Höhenbegrenzer von HERMEQ regeln die Zufahrt hoher Fahrzeuge zu Parkhäusern, Tiefgaragen, Arbeitsbereichen und temporären Verkehrsführungen. Sie zeigen die zulässige Durchfahrtshöhe an, bevor ein Fahrzeug eine Überkopfkonstruktion, ein Kabel, eine Freileitung oder eine niedrige Einfahrt erreicht. Fahrzeuge, die dort keinen Zugang haben sollen, werden so vor der Einfahrt angehalten.
Das Sortiment umfasst mobile Torpfosten mit Teleskopstangen aus nichtleitendem Fiberglas für Straßenbau- und Versorgungsarbeiten sowie eine reflektierende Höhenbegrenzungsbarriere aus Kunststoff für Parkplätze und Tiefgaragen.
Höhenbegrenzer für Baustelle, Parkplatz und Tiefgarage
Auf Baustellen und bei Versorgungsarbeiten steht ein mobiler Höhenbegrenzer nur für die Dauer der Maßnahme und zieht mit ihr weiter, während eine Höhenbegrenzung an Parkplatz oder Tiefgarage dieselbe Einfahrt auf Dauer kontrolliert.
Torpfosten-Höhenbegrenzer nach GS6
Die GS6 Höhenbegrenzungsbarriere mit Teleskop-Torpfosten ist für Straßenbau- und Versorgungsarbeiten gedacht, bei denen sich die Einsatzstelle mit dem Baufortschritt verschiebt. Ihre Teleskopstangen lassen sich bis etwa 7,3 m ausfahren, sodass dieselben Torpfosten eine niedrige Durchfahrtshöhe für Transporter ebenso markieren wie eine hohe für Lkw und Baumaschinen.
Verkehrshöhenbegrenzungs-Kit mit Wassersockeln
Das Verkehrshöhenbegrenzungs-Kit mit Wassersockeln ist ein komplettes Torpfosten-Set, das ebenfalls der Richtlinie GS6 entspricht und mit Fiberglasstangen in derselben Arbeitshöhe ausgestattet ist. Es passt zu Kolonnen, die einen Höhenbegrenzer ohne Zusammenstellen einzelner Komponenten bestellen und ihn an wechselnden Einsatzorten mit wenig Aufwand aufstellen wollen.
Höhenbegrenzungsbarriere für Parkplatz und Tiefgarage
Für Mitarbeiterparkplätze, Tiefgaragen und Betriebszufahrten führt HERMEQ eine Höhenbegrenzungsbarriere für Parkplatz und Tiefgarage aus Kunststoff. Ihre prismatische Reflexhülle ist bei Tageslicht ebenso gut zu erkennen wie nachts im Scheinwerferlicht, was an Einfahrten mit wechselnden Fahrern und schlechter Beleuchtung zählt. Sie ist die richtige Wahl, wenn Transporter, Wohnmobile und andere hohe Fahrzeuge vor einer niedrigen Einfahrt angehalten werden sollen. Muss die Zufahrt außerdem geöffnet und geschlossen werden, sind Parkplatz- und Einfahrtsschranken die passende Ergänzung.

Torpfosten vor Freileitungen
Wo eine Baustellenzufahrt oder eine Fahrspur unter einer Freileitung hindurchführt, steht auf jeder Anfahrtsseite ein Torpfosten. Ein Kipper mit angehobener Mulde, ein Bagger mit ausgefahrenem Ausleger oder ein Ladekran berührt so die Überspannung, bevor er in die Nähe der Leitung kommt. Beide Torpfosten-Systeme im Sortiment entsprechen der Richtlinie GS6 der britischen Arbeitsschutzbehörde HSE, die das Arbeiten in der Nähe von Freileitungen behandelt, und ihre Stangen bestehen aus nichtleitendem Fiberglas. Anders als Stahl leitet dieses Material keinen Strom, und das gibt bei einem Pfosten, der neben einer spannungsführenden Leitung steht und angefahren werden kann, den Ausschlag für die Materialwahl.
Die Torpfosten stehen quer zur Fahrtrichtung und in ausreichendem Abstand zur Leitung, und die Durchfahrtshöhe wird unterhalb des mit dem Netzbetreiber abgestimmten Sicherheitsabstands eingestellt. Fahrer sollen die Überspannung früh sehen, deshalb kündigen Schilder in Verkehrszeichenrahmen die Höhenbegrenzung vor dem Tor an. Leitbaken führen den Verkehr mittig durch die Durchfahrt, während Leitkegel den Bereich neben den Pfosten freihalten.
Flatterleine, Querstange oder Auslegerarm
Bei den GS6-Torpfosten richtet sich die Überspannung danach, wie lange der Höhenbegrenzer steht, wie breit die Durchfahrt ist und wo ein Pfosten Platz findet.
Eine Flatterleine ist schnell gespannt, wiegt wenig und überbrückt auch breite Zufahrten. Sie gibt bei Berührung nach und warnt den Fahrer hörbar und sichtbar, weshalb sie zu kurzen Einsätzen und zu Kolonnen passt, die den Höhenbegrenzer häufig umsetzen. Weil eine Leine in der Mitte durchhängt, wird die Durchfahrtshöhe an ihrem tiefsten Punkt gemessen.
Eine feste Querstange zieht eine gerade Höhenlinie, die sich im Wind nicht bewegt und aus der Fahrerkabine leichter einzuschätzen ist. Sie ist die bessere Wahl für Zufahrten, die über Wochen offen bleiben, und für Stellen, an denen viele verschiedene Fahrer die Höhe auf Anhieb richtig lesen müssen.
Der Auslegerarm kommt mit einem einzigen Torpfosten aus. Er ist die Antwort, wenn nur eine Seite der Fahrbahn einen Sockel aufnehmen kann, weil auf der anderen Seite ein offener Graben liegt, ein Gehweg frei bleiben muss oder eine Fahrspur unter Verkehr steht. Der Arm ragt dann vom Pfosten über die angrenzende Fahrspur und markiert dort die Höhe.

Standsicherheit mobiler Höhenbegrenzungen
Ein mobiler Höhenbegrenzer steht so sicher wie sein Sockel, und das Sortiment hat dafür zwei Bauarten. Die GS6-Torpfosten stehen wahlweise auf Metall- oder Metro-Sockeln, wobei Metallsockel ohne Befüllung sofort einsatzbereit sind und zu Kolonnen passen, die oft den Standort wechseln. Die wassergefüllten Sockel des Verkehrshöhenbegrenzungs-Kits werden leer transportiert und erst am Einsatzort befüllt. Das Fahrzeug bleibt dadurch leicht beladen, und der Höhenbegrenzer erhält sein volles Gewicht erst dort, wo er stehen soll.
Auf offenen, windexponierten Flächen, an Brücken und auf Freiflächen ohne Windschatten bekommen die GS6-Torpfosten mit dem wassergefüllten Ballastblock für GS6 Torpfosten mehr Gewicht am Fuß. Der einteilige Block ist ebenfalls nichtleitend und kann deshalb auch unter Freileitungen stehen.
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