Hauszäune und Geländer

HERMEQ liefert Metallzäune und Geländer aus Stahl für die dauerhafte Einfriedung von Grundstücken, Neubauprojekten, öffentlichen Anlagen und gewerblichen Flächen. Verzinkte und pulverbeschichtete Ausführungen sind für den ganzjährigen Einsatz im Freien ausgelegt. Klassische Abschlussformen wie Bogen und Kugel, schlichte senkrechte Stäbe und Landhaus-Geländer passen zu gepflegten Parkanlagen ebenso wie zu Neubaugebieten in der Stadt. Für Gehwege und Straßenränder umfasst das Sortiment ein Fußgängerschutzgeländer.

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Metallzaun-Typen: Zaungeländer, Schmuckzaun und Landhausgeländer

Die Typen unterscheiden sich in der Form des oberen Abschlusses und in der Fläche, für die sie gebaut sind: dekorative Felder für Vorgarten, Park und Anwesen, ein Schutzgeländer für den Fußverkehr an der Straße. Zäune aus geschweißten Gittermatten führt HERMEQ als eigene Kategorie, die Stabgitterzäune aus Doppelstabmatten.

Vertikale Zaungeländer mit senkrechten Stäben

Die schlichteste Form im Sortiment schließt gerade ab, ohne Bogen oder Zieraufsatz, und passt deshalb zu moderner Architektur ebenso wie zu einem Altbau. Die gleichmäßige Reihe der Stäbe wirkt auch über lange Strecken ruhig, und der Blick auf Haus und Garten bleibt frei. Die vertikalen Zaungeländer sind die richtige Wahl, wenn die Einfriedung zurücktreten und die Fassade wirken lassen soll.

Bogentop-Geländer (Bogenzaun)

Beim Bogenzaun laufen die Stäbe oben in Bögen zusammen, sodass das Feld ohne Spitzen und ohne freie Stabenden abschließt. Im Handel heißt diese Form auch Hoop-Top-Geländer. Wo Kinder, Hunde oder Passanten dicht am Zaun vorbeikommen, ist der runde Abschluss der Grund, die Bogentop-Geländer einem Zaun mit Aufsätzen vorzuziehen.

Balltop-Zaunfelder (Kugelzaun)

Der Kugelzaun trägt Kugeln als Zierabschluss und ist der klassische Schmuckzaun aus Metall für die Straßenseite eines Wohnhauses. Bei Neubauten gehört er zu den gefragten Formen, weil er eine klare Grundstücksgrenze zieht, ohne das Haus zu verdecken. Die Balltop-Zaunfelder mit Kugelabschluss passen dort, wo der Zaun gesehen werden und zum Erscheinungsbild des Hauses gehören soll.

Landhaus-Geländer und Estate-Zaun

Landhaus-Geländer stammen von Landhäusern und Gutshöfen und werden heute auch in Neubauprojekten gesetzt, die eine ländliche Anmutung suchen. Die Landhaus-Geländer kommen am besten entlang langer Zufahrten und Grundstücksgrenzen zur Geltung, an denen sich die Felder zu einer gleichmäßigen Linie fügen. Für weitläufige Flächen, an denen eine durchgehende, offene Grenze mehr zählt als ein Zierelement, ist der traditionelle Estate-Zaun die passende Wahl.

Fußgängerschutzgeländer für Gehwege

An Gehwegen, Straßenkanten, Einmündungen und Schulwegen trennt ein Schutzgeländer, auch Gehweggeländer genannt, den Fußverkehr von der Fahrbahn und führt Fußgänger zu den Querungsstellen. Ein Schmuckzaun ist für diese Aufgabe nicht gebaut, auch wenn er auf den ersten Blick ähnlich aussieht. Wer an der Straße abgrenzt, wählt deshalb das Fußgängerschutzgeländer, das in Bauart und Befestigung für den Straßenraum ausgelegt ist.

Schwarzer Schmuckzaun aus Metall mit Kugelabschluss vor einem Einfamilienhaus
Vertikale Zaungeländer

Vorgartenzaun, Grundstückszaun und Geländer für öffentliche Flächen

Am Einsatzort entscheiden Sichtachse, Abschlussform, Untergrund und Zugang darüber, welcher Typ passt und wie er gesetzt wird.

Vorgarten und Neubaugebiet

Zur Straße hin regeln Bebauungspläne und Gestaltungssatzungen häufig Höhe und Art der Einfriedung, deshalb lohnt der Blick in den Plan der Gemeinde vor der Bestellung. Ein offener Stabzaun hält die Sicht zwischen Haus, Ausfahrt und Gehweg frei. Weitere Zaunformen für den Garten hinter dem Haus stehen unter Gartenzäune.

Parks und öffentliche Anlagen

In öffentlich zugänglichen Anlagen zählt ein Abschluss ohne Spitzen, wie ihn das Bogentop-Geländer hat, weil sich Besucher jeden Alters an den Zaun lehnen oder darüber klettern. Pflegefahrzeuge und Rettungsdienste brauchen Durchfahrten, die vor der Planung des Verlaufs feststehen sollten. Der Untergrund ist meist Rasen oder Pflanzfläche, was für einbetonierte Pfosten spricht.

Gastronomie und Terrassen

Eine Außenterrasse wird mit einem Geländer gegen Gehweg oder Parkplatz abgegrenzt, und die Öffnungen müssen zu den Laufwegen von Gästen und Service passen. Terrassen liegen meist auf Pflaster oder Platten, sodass die Befestigung auf diesen Belag abgestimmt sein muss. Grenzt die Fläche an öffentlichen Verkehrsraum, braucht der Betrieb in der Regel eine Sondernutzungserlaubnis der Gemeinde, in der auch die Art der Abgrenzung geregelt sein kann.

Landhäuser und ländliche Grundstücke

Auf großen Grundstücken laufen Zäune über lange Strecken und wechselndes Gelände, deshalb wird der Verlauf vor dem Kauf abgeschritten und auf Senken, Böschungen und Wurzelbereiche geprüft. Zufahrten für Fahrzeuge und landwirtschaftliches Gerät bestimmen, wo der Zaun unterbrochen wird. Weicher oder nasser Boden braucht tiefere Fundamente für die Pfosten.

Gehweg und Straßenrand

Im öffentlichen Straßenraum entscheidet der Straßenbaulastträger über Lage und Ausführung eines Schutzgeländers, sodass der Auftrag meist über die Kommune oder das ausführende Tiefbauunternehmen läuft. An Einmündungen und Ausfahrten muss das Geländer die Sichtfelder der Fahrer freihalten. Längsgefälle und Bordsteinabsenkungen bestimmen, welche Felder und Befestigungen gebraucht werden.

Metallzaun verzinkt und pulverbeschichtet

Das Sortiment kommt in zwei Schutzarten. Bogentop-Geländer, Balltop-Zaunfelder und Landhaus-Geländer sind verzinkt und darüber pulverbeschichtet, Bogentop- und Landhaus-Geländer in der Standardfarbe Schwarz. Die Zinkschicht schützt den Stahl vor Rost, die Pulverbeschichtung schützt das Zink und gibt die Farbe, und diese Kombination heißt Duplex-System. Die Felder kommen fertig beschichtet und brauchen vor Ort keinen Anstrich. Landhaus-Geländer sind auf Anfrage auch in anderen Farben lieferbar.

Das Fußgängerschutzgeländer ist in der Grundausführung feuerverzinkt nach EN ISO 1461 und lässt sich auf Wunsch in einer anderen Farbe pulverbeschichten. Die reine Feuerverzinkung ist die übliche Ausführung für Geländer im Straßenraum, wo die Funktion vor der Optik steht. Die Duplex-Ausführung gehört an Vorgarten, Park und Anwesen, wo der Zaun Teil der Gestaltung ist. Kratzer, die bei der Montage in die Beschichtung kommen, werden gleich mit Ausbesserungsfarbe verschlossen, damit die Zinkschicht darunter geschützt bleibt.

Bogentop-Geländer
Schnellbindender Fundament-Beton

Zaunpfosten einbetonieren oder auf Grundplatten montieren

Ob die Pfosten in den Boden kommen oder auf eine befestigte Fläche geschraubt werden, sollte vor der Bestellung feststehen, weil davon Pfostenausführung und Zubehör abhängen.

Einbetonieren mit Schnellbeton

Auf Rasen, Beeten und offenem Boden werden die Pfosten in Löcher gesetzt und einbetoniert, beim Fußgängerschutzgeländer ist das die Standardausführung. Der schnellbindende Fundament-Beton wird ohne Anmischen direkt in das Loch gegeben, eine Mischmaschine auf der Fläche entfällt. Die Löcher reichen bis in frostfreie Tiefe, und jeder Pfosten wird vor dem Abbinden nach Schnur und Wasserwaage ausgerichtet.

Aufschrauben auf Pflaster und Beton

Auf Pflaster, Platten und Betonflächen wird mit Grundplatten aufgeschraubt, die für das Fußgängerschutzgeländer als Option lieferbar sind. Die Dübel brauchen tragfähigen Beton: Pflastersteine auf Sandbett halten eine Verschraubung nicht, dort wird unter dem Pfosten ein Punktfundament gesetzt oder der Stein durch einen Betonsockel ersetzt.

Zaunverlauf am Hang und an Toren

Dekorative Felder folgen einem Hang in Stufen: Jedes Feld bleibt waagerecht, und der Höhensprung liegt am Pfosten. Für Gehwege mit Steigung oder Gefälle ist das Fußgängerschutzgeländer mit geneigten und abgerundeten Feldern sowie in Sonderlängen lieferbar. Geplant wird der Verlauf von den festen Punkten aus, also von Toren, Ecken und Enden mit ihren Endpfosten, und die Felder werden dazwischen verteilt. Einfahrten für Fahrzeuge werden mit Zufahrtstoren geschlossen, deren Öffnungsweite den Pfostenabstand an dieser Stelle vorgibt.