Kranhebetechnik

Kranbehälter und Hebetechnik von HERMEQ bringen Beton, Bauschutt, Aushub, Steine, Fässer und Stückgut mit dem Kran oder dem Gabelstapler an ihren Einsatzort, auf der Baustelle, in der Industrie und im Materialumschlag. Die Behälter und Hebezeuge sind für schwere Lasten gebaut und nach Tragfähigkeit gestuft, damit Last, Anschlag und Hebegerät zueinander passen.

Das Sortiment umfasst Betonkübel und Betonsilos, Kippmulden, Aushubmulden und Klappbodenbehälter, Transportkörbe und Boxen, Krangabeln und Bordsteinheber, Kettenzüge, Hebelzüge und Trägerklemmen sowie Anbaugeräte für den Stapler. Die Geräte arbeiten am Boden ebenso wie in der Höhe.

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Kranbehälter für Bauschutt und Aushub

Welcher Schuttbehälter passt, hängt vor allem davon ab, wie er sich am Ziel entleert: durch Kippen über einem Container, durch einen öffnenden Boden oder von selbst beim Absetzen.

Kippmulde für den Kranhub

Die Kippmulde für den Kranhub ist für Brückenkrane gebaut und kommt dort zum Einsatz, wo Abfall in Hallen, Werkhöfen und engen Bereichen gesammelt und zum Container gebracht wird. Eine niedrige Ladekante und ein abklappbarer Hebebügel machen das Befüllen mit Schaufel oder Schubkarre einfach, und die Verriegelung hält die Mulde während des Hubs in Fahrstellung, bis sie über dem Ziel gekippt wird.

Kranbare Aushubmulde

Für schweres Material wie Beton, Erde und Bauschutt, das mit dem Mobil- oder Turmdrehkran aus Baugruben, Innenhöfen oder oberen Geschossen geholt wird, ist die kranbare Aushubmulde gedacht. Geschlitzte Hebearme und ein abklappbarer Hebebügel erleichtern das Anschlagen. Nach dem Kippen verriegelt sie sich wieder, ohne dass jemand sie von Hand zurücksetzen muss, und der Kran wartet zwischen den Umläufen kürzer.

Selbstentleerender Bootscontainer

Die selbstentleerende Bootsmulde nimmt Schlamm, nassen Aushub und Abfall auf, der ohne Handarbeit am Ziel abgegeben werden soll. Sie wird am Kran oder mit einem Kettengehänge angeschlagen und kippt beim Absetzen ihren Inhalt selbsttätig aus, sodass niemand die Mulde von Hand kippen muss. Im Tief- und Kanalbau, wo Material aus Gräben und Schächten gehoben wird, entfällt damit ein Arbeitsschritt an der Kippstelle.

Aufzugkübel für den Kran

Der runde Kippkübel für den Kran ist für kleinere Mengen Schutt und Abfall bestimmt, etwa beim Innenausbau, bei Dach- und Fassadenarbeiten oder beim Rückbau einzelner Etagen. Er hat einen abklappbaren Aufhängebügel und eine Sicherheitsverriegelung: Wird die Verriegelung von Hand gelöst, kippt der Kübel und entleert sich von selbst.

Klappboden-Schwerlastcontainer

Der Klappbodenbehälter entleert sich nach unten, denn über dem Container, dem Trichter oder der Schuttmulde öffnet sich sein Boden und der Inhalt fällt senkrecht heraus. Weil der Behälter dabei nicht kippt, braucht er seitlich kaum Platz und gibt sein Material genau an einer Stelle ab. Er passt deshalb zu Sperrmüll und Massenabfall, der in einen bereitstehenden Container gehen soll, und zu Standorten, an denen zum Kippen kein Raum ist.

Kranbare Aushubmulde aus Stahl mit Hebebügel beim Abtransport von Bauschutt am Kranhaken
Twinflow Betonverteiler

Betonkübel und Betonsilo für den Kran

Betonkübel und Betonsilo sind zwei Namen für dasselbe Gerät: einen Behälter, der Frischbeton am Kranhaken zur Einbaustelle bringt und ihn dort über einen verschließbaren Auslass abgibt. Welche Bauform passt, hängt vom Bauteil ab, das betoniert wird.

Twinflow Betonverteiler

Der Twinflow Betonkübel ist der Allzweckkübel des Sortiments, der große Mengen schnell in Fundamente und Bodenplatten abgibt und sich ebenso gezielt über Schalungen entleeren lässt. Die Hebelausführung öffnet den Auslass mit einem Griff und passt zu Güssen, bei denen viel Beton in kurzer Zeit fließen soll. Bei der Getriebeausführung öffnet der Auslass stufenweise und mit wenig Kraft, was das feine Dosieren in Schalungen und die Bedienung der größeren Kübel erleichtert.

Liegender Betonsilo mit Seitenauslass

Der liegende Betonsilo mit Seitenauslass hat eine runde, liegende Form und hängt an einem Hebebalken. Über den seitlichen Auslass gibt er den Beton neben dem Behälter ab, sodass der Kranführer den Silo über der Einbaustelle hält und der Betonierer den Strom seitlich in Decke, Unterzug oder Fundament lenkt.

Präzisions-Betonsilo mit Schlauch

Für Wände, Stützen und enge Schalungen ist der Betonsilo mit Schlauch gebaut. Der Schlauch am Auslass führt den Beton bis in die Schalung hinein, begrenzt so die Fallhöhe, beugt einer Entmischung vor und hält Spritzer von Bewehrung und Schalhaut fern. Diese Bauform ist richtig, wo der Beton genau an einer Stelle und in gleichmäßigem Strom ankommen soll.

Transportkörbe und Gitterboxen für Kran und Stapler

Körbe und Boxen aus Stahl nehmen alles auf, was sich nicht schütten lässt und auf einer offenen Gabel nicht sicher läge: Stückgut, Werkzeug, Säcke, IBC und Anschlagmittel.

Stahl-Transportkorb

Der Transportkorb aus Stahl ist der offene Korb für gemischtes Material, das am Kran oder mit dem Gabelstapler über die Baustelle und auf die Geschossdecken geht. Er nimmt Säcke, Kleinteile, Befestigungsmaterial und Bauteile auf, die sonst einzeln getragen würden, und ist in zwei Größen für kleine Lieferungen und volle Ladungen erhältlich.

Schwerlast-Lastenkorb mit Rampe

Der Schwerlast-Lastenkorb ist für Lasten bis 3 Tonnen zertifiziert und hat Kranösen, Gabeltaschen und einen rutschhemmenden Gitterboden. Neben der Einzelausführung gibt es Doppelkörbe mit Rampe an der Längs- oder an der Schmalseite, über die Rollwagen, Hubwagen und Geräte auf Rädern hinein- und hinausgeschoben werden. Auf welcher Seite die Rampe sitzen sollte, richtet sich danach, von wo der Korb an der Absetzstelle zugänglich ist.

Abschließbare Transportbox

Die abschließbare Transportbox für Kran und Stapler ist aus Stahlblech gebaut und hat Türen über die volle Breite, eine obere Klappe und einen verschließbaren Deckel. Sie ist für Werkzeug, Maschinen und Geräte gedacht, die auf großen Baustellen von Geschoss zu Geschoss mitziehen und über Nacht verschlossen bleiben sollen.

IBC-Hebekäfig

Die meisten IBC haben an ihrem Gitterrahmen keine Anschlagpunkte für den Kranhub. Der IBC-Hebekäfig nimmt den ganzen Container auf und hat Hebeösen an allen vier Ecken. Über die abnehmbare Frontstange wird der IBC eingesetzt, und er bleibt im Käfig zugänglich, sodass Wasser oder Zusatzmittel direkt entnommen werden können.

Lagerkäfig für Anschlagmittel

Ketten, Hebebänder, Schäkel, Haken und Klemmen werden zwischen den Einsätzen trocken und verschlossen gelagert. Der Lagerkäfig für Anschlagmittel hat ein festes Dach, einen Riffelblechboden und eine Tür für ein Vorhängeschloss und wird über vier Kranösen oder die Gabeltaschen zum nächsten Einsatzort gebracht. Geprüftes Gerät bleibt so beisammen, und aussortierte Teile gelangen nicht versehentlich wieder an den Haken.

Stahl-Transportkorb
Selbstnivellierende Teleskop-Krangabeln

Krangabeln und Bordsteinheber

Ziegel, Steine und Platten werden am Kran mit der Gabel gehoben, solange sie auf Paletten oder in Paketen kommen, während für einzelne Bordsteine, Stufen und Randsteine ein Greifer das passende Werkzeug ist.

Selbstnivellierende Teleskop-Krangabel

Die selbstnivellierende Krangabel ist für Ziegelpakete gebaut, die vom Lagerplatz direkt an den Arbeitsplatz der Maurerkolonne gehoben werden. Sie gleicht sich selbst aus und hält die Zinken mit und ohne Last waagerecht, und die teleskopierbaren Gabeln lassen sich an das jeweilige Paket anpassen.

Palettengabel mit Sicherheitsnetz

Die Palettengabel für den Kran ist für Baustellen und Hallen mit Brückenkran gedacht, auf denen palettiertes Bau- und Konstruktionsmaterial bewegt wird. Sie balanciert sich automatisch aus, und Sicherheitsnetze umschließen die Ladung. Sie passt, wenn auf der Palette Ware steht, die nur teilweise gesichert ist oder sich beim Schwenken lösen könnte.

Bordsteinheber

Für Bordsteine, Stufen, Randwinkel und ähnlich sperrige Teile im Straßen- und Landschaftsbau gibt es zwei Lastklassen: den Bordsteinheber bis 250 kg für Bord- und Randsteine in gängigen Formaten und den Bordsteinheber bis 500 kg für schwere Blockstufen und große Formate. Beide fassen das Teil mit verstellbaren Backen und hängen an nahezu jedem Kranhebezeug, sodass der Stein ohne Palette direkt an seine Position gesetzt wird.

Kettenzug, Hebelzug und Trägerklemme

Wo kein Kran steht oder eine Last an einer festen Stelle gehoben werden muss, übernehmen Handhebezeuge die Arbeit, mit einer Trägerklemme am Stahlträger als Anschlagpunkt und einem Kettenzug oder Hebelzug daran.

Kettenzug

Der Kettenzug hebt senkrecht von einem festen Punkt aus und wird über die Handkette bedient. Mit ihm werden Maschinen, Pumpen, Rohre und Bauteile in Hallen, Schächten und Technikräumen gehoben und abgelassen. Die Kettenlänge wählen Sie nach dem Abstand zwischen Anschlagpunkt und Boden, damit der volle Hubweg zur Verfügung steht.

Hebelzug

Der Hebelzug arbeitet mit einem Ratschenhebel und zieht, spannt und hebt in jeder Richtung, auch waagerecht und schräg. Er ist das Werkzeug für Montagearbeiten, das Ausrichten von Stahlteilen, das Abspannen von Lasten und kurze Hübe in engen Bereichen, in denen für eine Handkette kein Platz ist. Das Sortiment reicht bis zu Hebelzügen mit 6 t Tragfähigkeit.

Trägerklemme

Die verstellbare Trägerklemme wird am Flansch eines Stahlträgers festgeklemmt und schafft einen Anschlagpunkt für Ketten- oder Hebelzug, ohne dass gebohrt oder geschweißt werden muss. Sie lässt sich auf unterschiedliche Flanschbreiten einstellen und wechselt mit dem Hebezeug den Einsatzort. Für hohe Lasten gibt es die Trägerklemme für schwere Lasten, mit der die Reihe bis 20 t reicht.

Viper-Kettenzug
Gelenkausleger

Fassheber und Ausleger für den Gabelstapler

Mit dem passenden Anbaugerät übernimmt ein Gabelstapler Hubaufgaben, für die sonst ein Kran bestellt würde, solange die Last in seiner Reichweite liegt: auf Lagerplätzen, in Hallen ohne Kran und beim Be- und Entladen.

Gelenkausleger

Der Gelenkausleger für den Gabelstapler wird auf die Gabeln gesetzt und macht aus dem Stapler ein Hebegerät mit Lasthaken. Er ist ausfahrbar und im Winkel verstellbar und hebt sperrige und hohe Lasten, die nicht auf die Gabel passen, etwa Rohre, Schachtringe, Stahlteile oder Maschinen, auch über Hindernisse hinweg. Er ist in mehreren Tragfähigkeitsklassen erhältlich.

Fassheber und Fasskipper

Zum Bewegen von Kunststoff- und Stahlfässern ist der Fassheber für den Gabelstapler gedacht, in Ausführungen für ein oder zwei Fässer. Soll das Fass auch ausgegossen oder umgelagert werden, ist der Fasskipper das passende Gerät, denn er nimmt das Fass auf und kippt es über eine Kurbel oder eine Schlaufenkette in die gewünschte Lage.

Rettungskorb, Zugangskorb und Verladeplattform

Personen werden ausschließlich in Körben gehoben, die dafür gebaut sind, nie in einem Materialkorb oder Kranbehälter, und Lasten, die in der Höhe ankommen, brauchen eine feste Übergabestelle am Gebäude.

Rettungskorb für die Krankentrage

Der Rettungskorb für den Kran ist vollständig geschlossen und nimmt eine Krankentrage mit dem Verletzten und einen Ersthelfer auf. Türen an den Schmalseiten lassen den Ersthelfer mit der Trage ein- und aussteigen. Er gehört zum Rettungskonzept von Baustellen und Anlagen, auf denen Verletzte aus Höhen, Gruben oder Schächten nur mit dem Kran geborgen werden können.

Zugangskorb für Kran und Stapler

Der Zugangskorb für Kran und Stapler bringt Personen für kurze Arbeiten in die Höhe, etwa für Montage, Wartung oder Inspektion, und wird mit dem Gabelstapler oder mit dem Kran gehoben. Für die Arbeit aus dem Korb gehören Sicherheitsgurte und Halteseile zur Ausrüstung.

Temporäre Verladeplattform

Die Verladeplattform für Gerüst und Geschossdecke kragt aus dem Gebäude oder dem Gerüst aus und nimmt Kranlasten bis 4000 kg auf, die anschließend auf der Etage verteilt werden. Sie hat ein rutschhemmendes Deck und zwei Befestigungsarten, und Gerüstbauer wie andere Gewerke übergeben über sie Material zwischen den Ebenen. Kantenschutz, Handläufe und weitere Sicherungen für die Etagen gehören zur Ausrüstung für Arbeiten in der Höhe.

Rettungskorb - kranbar
Aushubmulde - Kranbar

Tragfähigkeit, Hebegerät und Einsatzort im Vergleich

Ist die Bauform gewählt, legt das Gewicht je Hub die Größe fest, und Hebegerät und Einsatzort entscheiden über die Ausführung.

Tragfähigkeit und Schüttgewicht

Die Größe eines Kranbehälters wird nach dem Gewicht der Füllung gewählt, nicht nach dem Volumen. Beton, nasser Aushub, Lehm und Erde erreichen die Tragfähigkeit eines Behälters oft lange bevor er voll ist, während Dämmstoff, Verpackung oder Holzabfall ihn füllen, ehe das Gewicht eine Rolle spielt. Für schweres Material reichen die Aushubmulden bis 8000 kg SWL. Maßgeblich ist am Ende das Gewicht von Behälter und Füllung gegenüber der Tragfähigkeit des Krans an der Ausladung, an der abgesetzt wird.

Kran, Stapler oder beides

Körbe und Boxen mit Kranösen und Gabeltaschen wechseln zwischen beiden Maschinen. Das zahlt sich aus, wenn der Kran nur in einer Bauphase steht oder wenn Material am Boden mit dem Stapler verteilt und erst für die oberen Geschosse an den Haken gehängt wird. Betonkübel, Mulden, Kippkübel und Krangabeln sind für den Kranhub gebaut. Gelenkausleger, Fassheber und Fasskipper gehen den umgekehrten Weg und machen den Stapler selbst zum Hebegerät.

Halle, Innenstadt oder Geschossbau

In Hallen mit Brückenkran begrenzt die Hakenhöhe, wie hoch Behälter und Anschlagmittel zusammen sein dürfen, und der freie Raum unter dem Kran bestimmt die Behältergröße mit. Auf engen Innenstadtbaustellen fehlt meist die Lagerfläche, und der Kran ist das einzige Transportmittel nach oben; dort halten Behälter, die sich am Haken ohne Zwischenlager entleeren, den Umlauf kurz. Im Geschossbau kommt die Last auf der Verladeplattform an und wird auf der Etage mit Hubwagen oder Rollwagen weiterverteilt, wofür Körbe mit Rampe und Behälter mit Gabeltaschen gebaut sind.