Mörtelwannen
Mörtelwannen von HERMEQ nehmen auf der Baustelle Beton, Zement, Mörtel, Gips und Schlamm auf. Sie bringen das Material an den Arbeitsplatz, halten es dort bereit und tragen Reste und Schutt wieder ab. Gebaut sind sie für den gewerblichen Einsatz, und je nach Ausführung werden sie mit dem Kran, dem Gabelstapler oder dem Teleskopstapler gehoben. Das Sortiment reicht von der Kranwanne für Gerüst und Geschossdecke über Staplerwannen bis zur Gipser-Mischwanne. Gefertigt sind die Wannen aus Polyethylen, das Stößen, Schaufel und Rührwerk im täglichen Baustellenbetrieb standhält.
Kranbare Mörtelwannen, Staplerwannen und Gipserwannen
Das Sortiment gliedert sich nach dem Gerät, mit dem eine Wanne gehoben wird, und dazu kommen zwei Ausführungen für besondere Arbeiten.
Kranhebe-Mörtelwannen
Eine Kranwanne wird am Kranhaken angeschlagen und bringt Mörtel, Beton oder Kleinmaterial mit dem Turmdrehkran auf Gerüstlagen und Geschossdecken. Die UV-geschützte Kran-Mörtelwanne ist die Standardausführung für diese Arbeit. Wer eine Wanne mit tragendem Rahmen aus Stahl bevorzugt, wählt die kranfähige Mörtelwanne mit verzinktem Stahlrahmen. Die Euro-Kranlift Mörtelwanne gibt es auch in einer kleinen Größe für Kräne mit wenig Traglast an großer Ausladung, während mit der 500 Liter Kranhebe-Mörtelwanne der Bedarf einer ganzen Kolonne mit einem Hub nach oben kommt.
Mörtelwannen für Kran und Stapler
Diese Wannen lassen sich am Kran anschlagen und mit der Gabel aufnehmen, sodass dieselbe Wanne vom Abladen auf dem Lagerplatz bis auf die Decke im Einsatz bleibt. Die Hochleistungs-Mörtelwanne für Kran und Teleskopstapler passt zu Baustellen, auf denen ein Teleskopstapler die unteren Lagen versorgt und der Kran die oberen. Die Mörtelwanne mit Kran- und Staplerhebung wird von oben am Kran und von unten mit dem Stapler gehoben. Die Mörtelwanne mit flachem Boden für Rand- und Palettenhebung steht eben auf Geschossdecke und Gerüstbelag und ist die Wahl, wenn die Wanne am Arbeitsplatz ruhig stehen muss.
Gabelstapler-Mörtelwannen
Staplerwannen haben Füße oder Kanäle für die Staplergabel und sind für Wege am Boden gebaut: vom Mischplatz zum Arbeitsplatz, auf die Ladefläche und ins Lager. Die Gabelstapler-Mörtelwanne steht auf geriffelten Füßen, unter die die Gabeln greifen, und die Stapler-Mörtelwanne 250 Liter ist für den industriellen Dauereinsatz ausgelegt. Der recycelbare Mörtelbehälter mit Gabelkanälen führt die Gabeln in eigenen Kanälen und ist für das Bewegen und Lagern großer Mörtelmengen gemacht.
Doppelwandige Mörtelwanne
Bei der doppelwandigen Mörtelwanne liegen zwei Schichten Polymer übereinander. Diese Bauweise lohnt sich, wo eine Wanne täglich zum Mischen von Beton, Zement und Schlamm genutzt und mit Schaufel und Rührquirl bearbeitet wird. Gegenüber einer einwandigen Wanne ist sie die bessere Wahl, wenn eine Wanne lange im harten Dauereinsatz bleiben soll.
Gipser-Mischwannen
Die Gipser-Mischwanne ist für Putzer und Stuckateure gemacht, die Putz und Gips in größeren Mengen direkt im Raum anrühren, und sie nimmt auf der Baustelle ebenso Schutt auf. Die Gipserwanne aus recyceltem Polyethylen ist für dieselbe Arbeit gebaut. Für Hübe mit Kran oder Stapler sind die oben genannten Kran- und Staplerwannen ausgelegt.

Mörtelwanne für Kran oder Gabelstapler
Den Ausschlag gibt das Hebegerät, das auf der Baustelle tatsächlich arbeitet. Versorgt ein Turmdrehkran Gerüstlagen und obere Geschosse, ist eine Kranhebe-Mörtelwanne richtig, weil der Mörtel ohne Umfüllen dort ankommt, wo gemauert wird. Arbeitet auf der Baustelle nur ein Gabelstapler und bleibt das Material am Boden, ist eine Gabelstapler-Wanne die passende Ausführung. Arbeitet die Baustelle mit Kran und Stapler oder mit einem Teleskopstapler, der das Material bis an die Gerüstkante hebt, sind die Wannen für Kran und Stapler die richtige Wahl.
Eine reine Staplerwanne wird nie am Kran angeschlagen. Sie hat keine für den Kranhub ausgelegten Anschlagpunkte, und eine Wanne, die im Gehänge abrutscht oder bricht, gefährdet jeden, der darunter arbeitet. Für den Hub am Kran ist eine Kranhebe-Mörtelwanne oder eine Wanne für Kran und Stapler zu wählen. Angeschlagen wird nur an den dafür vorgesehenen Punkten und mit einem Gehänge, das für die Last zugelassen ist, und vor jedem Hub wird die Wanne auf Risse und Verformungen geprüft.
Mörtelwannen für Mörtel, Beton, Putz und Bauschutt
Mörtel und Beton an den Arbeitsplatz bringen
Auf Decke und Gerüst steht die Mörtelwanne, regional auch Speiswanne genannt, so nahe an der Mauer, dass die Maurer ohne Umwege mit der Kelle aufnehmen, und sie wird in festen Abständen per Kran nachgefüllt oder gegen eine volle Wanne getauscht. Beton für Ausbesserungen, kleine Fundamente oder Aussparungen kommt auf demselben Weg an die Einbaustelle. Mörtelwannen-Auskleidungen sind große Kunststofffolien, die in die Wanne gelegt werden: Sie verhindern, dass Mörtel an den Wannenwänden haftet, und halten das Wasser im Material, sodass Mörtel und Gips länger verarbeitbar bleiben. Nach dem Einsatz wird die Folie samt Resten herausgenommen.
Putz und Gips anmischen
Putz und Gips werden meist direkt im Raum am Boden angerührt, und dafür braucht es eine Wanne, die eben steht und in der das Rührwerk bis an die Wände greift. Die Gipser-Mischwanne fasst so viel, dass eine größere Fläche ohne Nachmischen verputzt wird. Angemischt wird nur, was innerhalb der Verarbeitungszeit an die Wand kommt, denn angesteifter Gips lässt sich nicht wieder anmachen. An Decken und oberen Wandflächen arbeiten die Putzer von Gerüstböcken aus, während die Wanne in Reichweite am Boden bleibt.
Bauschutt und Baustellenabfall sammeln
Schutt, Putzreste und Verschnitt werden am Arbeitsplatz in der Wanne gesammelt und zum Container gebracht, aus oberen Geschossen in einer kranbaren Wanne und am Boden mit der Staplerwanne. Eigene Wannen für Abfall halten Reste aus der nächsten Mischung heraus.

Fassungsvermögen, Material und Lagerung
Fassungsvermögen von 125 bis 500 Litern
Die kleinsten Wannen im Sortiment sind die Gipser-Mischwannen, die größte ist die Kranhebe-Mörtelwanne, und die meisten Kran- und Staplerwannen liegen in der Mitte dieser Spanne. Die passende Größe ergibt sich aus zwei Grenzen. Die Wanne sollte so viel fassen, wie die Kolonne zwischen zwei Hüben verarbeitet, denn Mörtel, der zu lange in einer halbvollen Wanne steht, zieht an. Gleichzeitig muss die volle Wanne innerhalb der Traglast bleiben, die Kran oder Stapler an der benötigten Ausladung und Hubhöhe heben dürfen, weshalb bei langen Auslegern oft eine kleinere Wanne die richtige ist, auch wenn die Kolonne mehr verbraucht.
Polyethylen, Recyclingmaterial und Stahlrahmen
Die meisten Wannen bestehen aus Polyethylen, das leicht ist und der mechanischen Beanspruchung auf der Baustelle standhält. Bei der kranfähigen Mörtelwanne sitzt die Kunststoffwanne in einem verzinkten Stahlrahmen, der die Last beim Kranhub trägt. Zwei Wannen sind für den Materialkreislauf ausgelegt: Die Gipserwanne ist aus recyceltem Polyethylen gefertigt, der Mörtelbehälter mit Gabelkanälen aus vollständig recycelbarem HDPE. Beide sind die bessere Wahl, wenn ein Auftraggeber recycelten oder recycelbaren Kunststoff verlangt oder der Betrieb den Verbleib des Kunststoffs nach der Nutzung mitplant, und für die Arbeit selbst gelten dieselben Einsatzbereiche wie bei den übrigen Wannen.
Stapeln und Lagern zwischen den Einsätzen
Stapelbare Wannen werden leer ineinandergesetzt, was auf dem Lagerplatz und auf der Ladefläche Platz spart. Gestapelt wird nur, was gereinigt ist, denn angetrocknete Reste verhindern, dass die Wannen sauber ineinanderpassen, und lassen sich im Stapel kaum noch lösen. Der Lagerplatz sollte eben sein, damit sich die Stapel nicht verziehen, und Auskleidungen bleiben bis zum Einsatz trocken auf der Rolle.
Beliebte Kategorien

Stahlstützen
Produkte Anzeigen >

Gerüstböcke
Produkte Anzeigen >

Bauausrüstung & Zubehör
Produkte Anzeigen >




















































































































