GFK-Schilder und Pfosten
HERMEQ liefert GFK-Pfosten aus glasfaserverstärktem Kunststoff für die dauerhafte Kennzeichnung im Freien. Das Sortiment umfasst Markierungspfosten, die den Verlauf von Kabel- und Leitungstrassen oder einzelne Anlagenpunkte im Gelände anzeigen, und Schilderpfosten, die Sicherheitshinweise, Wegweisungen und Anlagenbezeichnungen tragen.
Eingesetzt werden die Pfosten an Bahnstrecken, in Versorgungsnetzen sowie auf Industrie- und Energieanlagen, also dort, wo Bodenfeuchte, Spritzwasser und Witterung Pfosten aus Stahl oder Holz angreifen.
GFK-Pfosten: Markierungspfosten oder Schilderpfosten
Die Wahl zwischen den beiden Pfostenarten folgt aus der Aufgabe: Ein Markierungspfosten zeigt durch seinen Standort an, wo eine Leitung verläuft oder ein Anlagenpunkt liegt, ein Schilderpfosten trägt eine Schildtafel mit einem Hinweis, der gelesen werden muss.
Markierungspfosten aus GFK
Der GFK-Markierungspfosten, im Leitungsbau auch Trassenpfosten oder Kennzeichnungspfosten genannt, steht für sich und braucht kein Schild. Er ist die richtige Wahl, wenn erdverlegte Kabel, Rohrleitungen, Schieber oder Grenzpunkte über Jahre im Gelände auffindbar bleiben sollen, damit Netzbetreiber, Bauunternehmen und Dritte vor dem Aushub wissen, wo nicht ungeprüft gegraben werden darf. Eine Reihe solcher Pfosten macht den Verlauf einer Trasse auch dort sichtbar, wo weder Straße noch Bebauung Orientierung geben.
Schilderpfosten und Wegweiser aus GFK
Der GFK-Schilderpfosten, im Handel auch Schildpfosten oder Wegweiserpfosten genannt, ist der Träger für eine Schildtafel mit Sicherheitshinweisen, Warn- und Gebotszeichen, Wegweisungen auf Betriebsgeländen oder der Bezeichnung von Anlagen, Schächten und Zugängen. Er wird gewählt, sobald eine Information mehr verlangt als die Position selbst, etwa ein Verbot, eine Richtung oder die Rufnummer für den Störungsfall.

GFK, Stahl oder Holz: Pfosten mit Bodenkontakt
Ein Pfosten versagt fast immer an der Erdgleiche und in der Spritzwasserzone darüber, wo Bodenfeuchte, Luft und aufgewirbeltes Wasser zusammenkommen. Holz beginnt dort zu faulen, während der Kopf noch gesund aussieht, und Stahl rostet, sobald Steine, Mähgeräte oder Streusalz die Verzinkung oder Beschichtung beschädigt haben. UV-Strahlung lässt Holz vergrauen und Anstriche abwittern, sodass Farben und Kennzeichnungen mit den Jahren an Wirkung verlieren.
GFK verrottet und rostet nicht. Für den Schilderpfosten gilt das ausdrücklich auch bei Bodenkontakt und Spritzwasser, der Markierungspfosten ist außerdem UV-beständig. An Banketten gestreuter Straßen, an Waschplätzen und in feuchten Böschungen ist GFK deshalb der Werkstoff, der ohne Anstrich und ohne Korrosionsschutz auskommt. Das geringe Gewicht zählt dort, wo kein Fahrzeug hinkommt: Mehrere Pfosten lassen sich von Hand zu einem Trassenabschnitt tragen, der nur zu Fuß erreichbar ist.
Markierung an Bahnstrecken, Leitungstrassen und Energieanlagen
Bahninfrastruktur
Entlang von Gleisen kennzeichnen Markierungspfosten Kabelkanäle, Kabelschächte und Querungen, damit sie bei Arbeiten am Gleis oder an der Böschung nicht beschädigt werden. Schilderpfosten tragen an Zugängen und Arbeitsstellen die Sicherheits- und Zutrittshinweise. Viele Abschnitte werden nur in Sperrpausen begangen, daher muss eine Kennzeichnung dort lange Zeit ohne Instandhaltung lesbar bleiben.
Kabel- und Leitungstrassen
Für Strom-, Telekommunikations- und Glasfaserkabel sowie Gas- und Wasserleitungen stehen Markierungspfosten an jedem Richtungswechsel, jedem Abzweig und jeder Kreuzung mit Straßen, Gräben oder Gewässern. An Feldrändern, auf Wiesen und an Waldwegen kommt es vor allem darauf an, dass der Pfosten über hohem Bewuchs zu sehen ist. Ein Schilderpfosten kommt dort hinzu, wo ein Warnhinweis mit Betreiber und Störungsnummer gelesen werden soll, etwa an Straßenquerungen.
Industrie- und Energieanlagen
Auf Umspannwerken, Solar- und Windparks sowie Chemie- und Kläranlagen tragen Schilderpfosten die Anlagenbezeichnung, Warnzeichen und die Wegweisung zu Stationen und Sammelplätzen, während Markierungspfosten die erdverlegten Kabel zwischen den Anlagenteilen anzeigen. Wird das Gelände zusätzlich eingefriedet, stehen GFK-Zäune aus demselben Werkstoff zur Auswahl.

Markierungspfosten setzen und ausrichten
Vor dem ersten Spatenstich wird beim Netzbetreiber eine Leitungsauskunft eingeholt und die Lage der vorhandenen Leitungen vor Ort geortet, denn das Pfostenloch liegt neben genau den Leitungen, die gekennzeichnet werden sollen. In der Nähe georteter Leitungen wird von Hand gegraben. Den Standort wählt man so, dass der Pfosten vom Verlauf der Trasse und vom vorigen Pfosten aus zu sehen ist, ohne über der Leitung selbst zu stehen.
Der Markierungspfosten hat im Fuß ein Loch für Pfostenmix und wird deshalb in einem Fundament aus Pfostenmix gesetzt: Die Mischung läuft durch das Loch in den Pfosten und verankert ihn. Bis der Pfostenmix angezogen hat, wird der Pfosten mit der Wasserwaage lotrecht gehalten. Bei Schilderpfosten zeigt die Tafel zu der Richtung, aus der Fahrzeuge oder Personen kommen.
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