Rasen- und Kiespflaster
Rasengitter und Kiesgitter stabilisieren Gras- und Kiesflächen, die von Fahrzeugen und Fußgängern genutzt werden und ohne Verstärkung verschleißen, Spurrillen bilden und schlecht entwässern. HERMEQ liefert Gitter, Pflasterelemente und Rasenschutznetze, die die Oberfläche verstärken, während Regenwasser weiter versickert und die Fläche begrünt oder mit Kies bedeckt bleibt. Eingesetzt werden sie auf Parkflächen, Zufahrten, Gehwegen und Betriebsflächen. Die Zellen der Gitter und Pflaster verteilen die Radlasten auf den Untergrund und tragen je nach System Pkw-Verkehr bis Schwerlastverkehr. Gitter und Pflaster liegen auf einer gut entwässerten Tragschicht, die Netze direkt auf dem vorhandenen Rasen, und beide Bauweisen senken den Pflegeaufwand auf stark genutzten Flächen.
Rasengitter aus Kunststoff und Rasenschutznetze
Das Sortiment reicht von Rasenschutznetzen, die auf vorhandenen Rasen gerollt werden, bis zu Pflastersystemen für den Schwerlastverkehr mit Lkw und Bussen.
Wabenpflaster für Lkw-Zufahrten und Feuerwehrzufahrten
Das Wabenpflaster TruckPave ist für Flächen bestimmt, die dauerhaft mit Gras oder Schotter bedeckt bleiben und trotzdem von Lkw befahren werden, darunter Lkw-Zufahrten, Lkw-Höfe, Feuerwehrzufahrten und Busparkplätze. Die Waben, im Handel oft Rasenwaben genannt, halten die Füllung in der Fläche und geben ihr einen stabilen, gut entwässerten Untergrund.
Lkw-Pflaster aus recyceltem PVC
Das Lkw-Pflaster Cell Pave ist ein wasserdurchlässiges Pflaster aus recyceltem PVC, dessen Elemente über Nut und Feder ineinandergreifen. Es ist für Bau-, Tiefbau- und Industrieflächen ausgelegt, auf denen Lkw, Reisebusse und Gabelstapler fahren. Weil die einzelnen Elemente leicht sind, kommt die Verlegung auch auf großen Flächen zügig voran.
Schwerlast-Verbundpflaster
Das Schwerlast-Verbundpflaster ist für Schwerlastfahrzeuge konzipiert und wird mit Gras oder Kies gefüllt. Auf Betriebshöfen, Zufahrten und Stellflächen ist es eine kostengünstige Alternative zu Betonpflastersystemen.
X-Gitter zur Bodenverstärkung
Das X-Gitter zur Bodenverstärkung besteht aus Gitterplatten aus vollständig recyceltem Kunststoff, die zu Flächen beliebiger Größe verbunden werden. Mit Erde und Rasen gefüllt ist es ein Rasengitter oder Rasenschutzgitter, mit Splitt oder Kies ein Kiesgitter. Es wird für die Bodenstabilisierung auf Parkplätzen, Zufahrten und Wegen gewählt, auf denen Schlaglöcher, Spurrillen und zerfahrener Rasen verhindert werden sollen.
Grasschutznetz
Das Grasschutznetz ist ein UV-stabilisiertes Netz aus extrudiertem Polyethylen, das auf die Grasnarbe gelegt wird und sie gegen den Verschleiß durch Fahrzeuge und Fußgänger verstärkt. Es ist die Wahl für Rasenflächen, die regelmäßig befahren werden und ihr Erscheinungsbild behalten sollen, ohne dass ein Unterbau hergestellt wird.
Grasstabilisierungsnetz FlexiGuard
Das Grasstabilisierungsnetz FlexiGuard ist ein leichtes, flexibles Netzsystem, das eine Grasfläche schnell stabilisiert und auf Rutschfestigkeit geprüft ist. Es wird gewählt, wenn Fußgänger und Fahrzeuge dieselbe Rasenfläche nutzen und schwere Lasten über Gras transportiert werden müssen.

Rasenschutznetz oder Rasengitter
Ein Rasenschutznetz passt, wenn vorhandener, gemähter Rasen ohne Aushub befestigt werden soll, und ein Rasengitter oder Pflastersystem passt, wenn eine Fläche dauerhaft befahren wird und schwere Fahrzeuge tragen muss. Die Netze werden auf der kurz gemähten Grasnarbe ausgerollt und am Boden verankert. Weil kein Aushub nötig ist, eignen sie sich für temporäre und saisonale Flächen, für Fußgängerverkehr und für leichtere Fahrzeuge, und das Grasstabilisierungsnetz FlexiGuard hält Lasten bis 8 Tonnen stand.
Gitter und Pflaster werden dagegen in eine ausgehobene, verdichtete und gut entwässerte Tragschicht eingebaut. Der Unterbau trägt die Last, das Gitter verteilt sie und hält die Füllung an ihrem Platz. Dieser Aufwand ist dort gerechtfertigt, wo täglich Pkw parken, Lkw rangieren oder eine Feuerwehrzufahrt zu jeder Zeit befahrbar sein muss. Ist der Boden unter der Grasnarbe weich oder staunass, gehört auch auf zeitweise genutzten Flächen ein Gitter auf Tragschicht hin, weil ein Netz die Tragfähigkeit des Untergrunds nicht verändert.
Befahrbare Rasenbefestigung für Zufahrten, Parkplätze und Veranstaltungen
Feuerwehrzufahrten, Lkw-Höfe und Busparkplätze
Eine Feuerwehrzufahrt muss das ganze Jahr befahrbar sein, auch wenn sie als Rasenfläche angelegt ist und monatelang kein Fahrzeug darauf fährt. Dafür wird ein Wabenpflaster wie TruckPave auf einer tragfähigen Tragschicht verlegt, und die Ränder der Fahrspur werden mit Randsteinen oder Markierungen sichtbar gemacht, damit Einsatzkräfte die Zufahrt im Gras erkennen. Auf Lkw-Höfen und Busparkplätzen kommt das tägliche Rangieren hinzu, das die Füllung in Kurven und auf den Stellplätzen stärker beansprucht als auf geraden Fahrspuren.
Parkplätze, Zufahrten und Gehwege
Auf Pkw-Parkplätzen, Wegen und Grundstückszufahrten ist das X-Gitter die übliche Wahl. Wo Fahrzeuge einbiegen, bremsen und anfahren, also an Einfahrten, Ladezonen und Wendeflächen, wirken Schubkräfte, die lose liegende Elemente verschieben können. An diesen Stellen gehört ein Verbundsystem mit hoher Scherfestigkeit hin, etwa das Schwerlast-Verbundpflaster oder das Cell Pave mit seiner Nut-und-Feder-Verbindung.
Veranstaltungsgelände und temporäre Zufahrten
Auf Festwiesen, Freigeländen von Messen und Veranstaltungsflächen zählt, dass die Befestigung vor dem Aufbau schnell liegt und die Grasnarbe den Lieferverkehr und die Besucherströme übersteht. Rasenschutznetze verhindern, dass Fahrzeuge den Rasen aufreißen und Wege zu Schlamm werden. Wo Besucher und Fahrzeuge dieselbe Fläche nutzen, wird eine rutschfeste Oberfläche gebraucht, weshalb hier das geprüfte FlexiGuard verlegt wird.
Caravanplätze, Viehbereiche und Parkränder
Auf Caravanplätzen, an Tränken, Weidetoren und Treibwegen sowie an den Rändern städtischer Parkanlagen entsteht der Schaden durch wiederholte Belastung auf kleiner Fläche, wenn Räder von Wohnwagen, Hufe oder Trampelpfade die Grasnarbe in Schlamm verwandeln. Ein Rasenschutznetz hält die Narbe an diesen Stellen zusammen, sodass der Boden befahrbar und begehbar bleibt.

Rasengitter oder Kiesgitter: Füllung, Last und Unterbau
Ob eine Fläche als Rasengitter oder als Kiesgitter angelegt wird und wie viel Material zu bestellen ist, entscheidet sich an der Last, der Nutzung und dem Unterbau.
Achslast und Gesamtgewicht
Die Achslast ist das Gewicht, das eine einzelne Achse über ihre Räder auf die Fläche bringt, und das Gesamtgewicht ist das Gewicht des ganzen Fahrzeugs mit Ladung, verteilt auf alle Achsen. Für ein Rasengitter zählt vor allem die Achslast, weil sie auf wenige Zellen unter den Reifen wirkt. Im Sortiment reicht die Spanne bis 40 Tonnen Achslast und, beim Lkw-Pflaster Cell Pave, bis 160 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht. Maßgeblich ist das schwerste Fahrzeug, das die Fläche befahren muss, bei Feuerwehrzufahrten also das schwerste Einsatzfahrzeug und auf Baustellen oft der Mobilkran oder der beladene Sattelzug, deren zulässige Achslasten in den Fahrzeugpapieren stehen.
Gras oder Kies als Füllung
Rasenfüllung ist richtig, wenn die Fläche grün wirken soll und nicht jeden Tag an derselben Stelle befahren oder beparkt wird, denn Gras braucht Licht und Zeit zwischen den Belastungen. Kiesfüllung passt zu Stellplätzen im Dauerbetrieb, zu Ladezonen und zu Flächen unter abgestellten Fahrzeugen, und sie ist gleich nach dem Verlegen befahrbar. Für Kies wird kantiger Splitt gewählt, der sich in den Zellen verkeilt, für Rasen ein Gemisch aus Oberboden und Sand, das sich unter Verkehr nicht verdichtet. Für die Lage unter Kiesgittern gibt es Unkrautvlies und Wurzelsperren in einer eigenen Kategorie.
Tragschicht, Bettung und Randeinfassung
Gitter und Pflaster liegen auf einer Tragschicht aus Schotter, die lagenweise eingebaut und mit der Rüttelplatte verdichtet wird und deren Stärke mit der Verkehrslast wächst. Darauf folgt eine eben abgezogene Bettung aus Splitt, damit die Elemente vollflächig aufliegen. Geotextilien als Trennlage zwischen anstehendem Boden und Tragschicht verhindern, dass Feinteile in den Schotter wandern und die Tragschicht mit der Zeit nachgibt. Auf bindigen Böden, die Wasser schlecht abgeben, führen Drainagematten das Sickerwasser ab. Eine Randeinfassung aus Bord- oder Randsteinen hält die Gitter an den Kanten, wo Räder sonst die äußeren Reihen seitlich herausdrücken.
Bestellmenge nach Element, Quadratmeter oder Rolle
Das Sortiment wird in unterschiedlichen Einheiten verkauft: Pflaster nach Element, Gitter nach Platte, Quadratmeter oder Palette und Netze nach Rolle. Rechnen Sie die Fläche vor der Bestellung in die Verkaufseinheit des gewählten Produkts um, bei Elementen über die Stückzahl je Quadratmeter auf der Produktseite, bei Rollen über Breite mal Länge und bei Paletten über die Fläche je Palette. Planen Sie eine Reserve für Zuschnitte an Rändern, Rundungen und Einbauten wie Schächten ein.
Beliebte Kategorien

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Geokomposit-Drainage
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