Verkehrsbarrieren
Verkehrsbarrieren von HERMEQ grenzen Arbeitsstellen an Straßen, Baugruben und Gehwegen ab und trennen Fußgänger, Fahrzeuge und Baufelder voneinander. Viele Modelle sind je nach Bauart für Reflexion, Standsicherheit bei Wind oder Fahrzeuganprall geprüft, und die jeweilige Norm steht auf der Produktseite. Eingesetzt werden die Straßenbarrieren bei Straßenbauarbeiten, im Leitungs- und Tiefbau, auf Baustellen und bei Veranstaltungen. Das Sortiment reicht von leichten Absperrschranken aus Kunststoff über Schachtschutzgitter und selbstgewichtete Barrieren bis zu befüllbaren Barrieren, die gefüllt bis zu 600 kg wiegen, und Streckenbarrieren für den Motorsport.
Verkehrsbarrieren für Straße, Baugrube und Rennstrecke
Leichte Absperrschranken und Gitter kennzeichnen Arbeitsbereiche und leiten Personen, befüllbare und selbstgewichtete Barrieren trennen Bereiche durch ihr Gewicht.
Absperrschranken aus Kunststoff
Die Kunststoff-Absperrschranke ist die Standardbarriere für die Baustellenabsperrung an Straßen, für Längs- und Querabsperrungen, Fußgängerumleitungen und das Abgrenzen von Arbeitsbereichen. Sie wird von einer Person getragen und gestapelt und eignet sich deshalb für Absperrungen, die im Lauf eines Tages mehrmals versetzt werden. Für unbeaufsichtigte Sperrungen im öffentlichen Raum ist die Verkehrsbarriere aus Kunststoff mit manipulationssicherer Verbindung gebaut. Wo Fußgänger von einer Gefahrenstelle ferngehalten werden sollen und kein Ballast mitgeführt wird, steht die schwere Fußgängerbarriere ohne Ballast durch ihr Eigengewicht.
Kunststoff-Absperrsystem für Schächte und Baugruben
Um offene Schächte, Kabelgruben und Kopflöcher wird ein geschlossener Ring gestellt, damit die Öffnung von allen Seiten gesichert ist. Das Schachtschutzgitter aus Kunststoff gibt es als drei- oder vierseitiges Set: dreiseitig, wenn eine Seite an Bordstein, Wand oder Fahrzeug anschließt, vierseitig, wenn die Grube frei liegt. Die Baugrubenabsperrung mit klappbaren Flügeln rastet ihre Seitenflügel in jedem 90-Grad-Winkel ein und folgt so wechselnden Grubenformen. Für lange Gräben und größere Arbeitsflächen ist das Absperrsystem aus Pfosten und Planken flexibler, weil Sockel, Pfosten und Planken in zwei Längen einzeln ergänzt werden.
Befüllbare Verkehrsbarrieren
Befüllbare Barrieren werden leer angeliefert, vor Ort mit Wasser gefüllt und trennen danach Fahrspuren, Baufelder und Fußwege durch ihre Masse. Die befüllbare Verkehrsbarriere und die wassergefüllte Barriere sind die Modelle für Baustellen- und Spurtrennungen, die über Tage oder Wochen stehen. Der befüllbare Sockel für Bauzaunfelder trägt statt einer Barrierenwand ein Bauzaunfeld.
Selbstgewichtete Barrieren
Selbstgewichtete Barrieren stehen ohne Wasser, Sand oder anderen Ballast und sind die Wahl, wo kein Wasseranschluss erreichbar ist oder die Absperrung täglich auf- und abgebaut wird. Die niedrige selbstgewichtete Barriere lenkt Fußgänger und leichten Fahrzeugverkehr auf Baustellen, bei Veranstaltungen und an Straßenarbeiten. Die Eigengewicht-Barriere Oaklog ist ein einteiliges, starres Element mit ineinandergreifenden Verbindungen für temporäre und halbpermanente Sperrungen.
Mobiler Zaun aus Kunststoff
Der mobile Zaun aus Kunststoff ist deutlich höher als eine Absperrschranke und schließt Arbeitsbereiche auf ganzer Höhe ab, wo Passanten dicht an der Arbeitsstelle vorbeigehen. In Innenstädten wird er anstelle von Metallzäunen eingesetzt, weil er Windlasten standhält und beim Umfallen nicht beschädigt wird.
Streckenbarrieren für den Motorsport
Streckenbarrieren begrenzen Rennstrecken in Hallen und im Freien und werden zu einer durchgehenden Wand gekoppelt. Die niedrige Streckenbarriere markiert den Streckenrand, die flexible Streckenbarriere in S-Form passt sich jedem Winkel an und folgt damit auch engen Kurven. Wo eine höhere Begrenzung gebraucht wird, steht die mittelhohe Motorsport-Sicherheitsbarriere, deren Verriegelung Form und Biegung der Linie zulässt.
Absperrgitter aus Stahl und Kettenabsperrungen
Verzinkte und pulverbeschichtete Absperrgitter aus Stahl lenken Besucherströme bei Veranstaltungen und trennen Fußwege auf Baustellen; die Wahl zwischen festen und losen Füßen erklärt die eigene Kategorie. Wo ein Bereich nur markiert und Personen gelenkt werden sollen, reicht die rot-weiße Kettenabsperrung mit Pfosten. Weitere Bauarten, von Absperrscheren bis zu Gurtabsperrungen, führt die Übersicht der Barrieren.

Absperrschranke oder wassergefüllte Barriere
Die Wahl einer Verkehrsabsperrung richtet sich nach dem, was die Linie leisten muss: Eine Absperrschranke kennzeichnet und leitet, eine wassergefüllte Barriere trennt Bereiche durch ihre Masse, und wo ein Fahrzeug auf die Linie treffen kann, gehört ein anprallgeprüftes System hinein.
Die Absperrschranke aus Kunststoff ist richtig, wo Arbeitsbereiche gekennzeichnet, Fußgänger umgeleitet oder Absperrungen im Tagesverlauf versetzt werden. Eine Person stellt eine Linie ohne Gerät auf und räumt sie ebenso schnell wieder ab, und gestapelt passen viele Elemente auf einen Transporter.
Die wassergefüllte Barriere ist richtig, wo Fahrspuren, Baufelder oder Lagerflächen über längere Zeit getrennt bleiben und die Absperrung nicht beiseitegeschoben werden soll. Gabeltaschen erlauben das Setzen mit dem Stapler, und Gitteraufsätze machen die Linie höher, wenn sie gegen Übersteigen gesichert sein muss.
Für Linien, an denen ein Fahrzeug mit Geschwindigkeit auf die Absperrung treffen kann, führt das Sortiment anprallgeprüfte Barrieren. Die crashgetestete befüllbare Sicherheitsbarriere ist bei 80 km/h geprüft, und die Fahrbahnteiler sind nach DIN EN 1317 zertifiziert. Für dauerhafte Rückhaltesysteme an der Fahrbahn sind Leitplanken aus Stahl oder Betonbarrieren die passende Bauart. Welche Aufhaltestufe eine Arbeitsstelle braucht, legt die verkehrsrechtliche Anordnung fest.
Normen, Windklasse und Standfüße
TL-Absperrschranken 97, ZTV-SA und EN 12899-1
Für Arbeitsstellen an Straßen, die nach den Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA) gesichert werden, sind Absperrschranken gefordert, die nach den TL-Absperrschranken 97 geprüft sind und den ZTV-SA entsprechen. Im Sortiment weist die Absperrschranke nach TL-Absperrschranken 97 diese Regelwerke aus. Die übrigen Kunststoff-Absperrschranken, darunter die Verkehrsbarriere mit Firmenlogo, nennen EN 12899-1 für die Reflexion der Warnflächen und BS EN 8442 für die Prüfung von Standsicherheit und Windlast. Die Norm jedes Modells steht auf seiner Produktseite und wird vor der Bestellung mit der verkehrsrechtlichen Anordnung oder dem Leistungsverzeichnis abgeglichen.
Windklasse und Ballast
Absperrschranken aus Kunststoff sind leicht und haben eine große Windangriffsfläche, deshalb gehört die Windklasse zu den Angaben, die vor dem Kauf geprüft werden. Die geprüften Modelle des Sortiments sind den Windklassen A bis C zugeordnet, wobei Klasse A bei 26,3 m/s geprüft ist. Klasse C erreichen die Schranken ohne Ballast, für die Klassen B und A brauchen sie Ballast. Auf Brücken, an freien Strecken und überall, wo eine Absperrung über Nacht unbeaufsichtigt steht, wird der Ballast deshalb von Anfang an mitbestellt: der Ballast für Straßenbarrieren oder der Betonballastblock, von dem je Barriere zwei Blöcke eingesetzt werden.
Standardfuß oder Stolperschutzfuß
Die meisten Kunststoff-Absperrschranken sind mit Standardfuß oder mit Stolperschutzfuß lieferbar, das Pfosten-Planken-System mit quadratischer oder dreieckiger Basis. Der Standardfuß passt für Absperrungen an der Fahrbahn und auf Baufeldern, an denen kaum Fußgänger entlanggehen. Für Fußgängerumleitungen auf Gehwegen, an Haltestellen und an Übergängen ist der niedrige Stolperschutzfuß die richtige Wahl, weil er die Stolpergefahr im Laufweg verringert und auch auf unebenem Boden stabil steht. Beschädigte oder verlorene Füße werden durch Ersatzfüße mit Stolperschutz oder in Standardausführung ersetzt, die an alle Kunststoffbarrieren von HERMEQ passen.

Zubehör für Absperrschranken und befüllbare Barrieren
Warnleuchten
Warnleuchten machen eine Absperrlinie bei Dunkelheit, Nebel und Regen für Fahrzeugführer erkennbar. Die Warnleuchte für Absperrschranken wird mit Clip und Schrauben an allen Straßenbarrieren von HERMEQ befestigt und bleibt beim Stapeln montiert, sodass der Bauhof sie nicht nach jedem Einsatz abnehmen und wieder anbringen muss. Am Pfosten-Planken-System sitzen die Leuchten oben auf den Pfosten.
Gitteraufsätze und Fußgängertore
Der Gitteraufsatz für wassergefüllte Barrieren aus verzinktem Stahl macht aus einer Barrierenreihe eine höhere Wand mit Übersteigschutz und ist auch weiß pulverbeschichtet erhältlich. Wo Personen eine solche Wand an einer festen Stelle passieren sollen, wird das Fußgängertor für befüllbare Barrieren werkzeuglos in die Reihe gesetzt, und die Nachbarelemente bleiben dabei stehen. Für Bauzaunfelder, die ohne Barriere stehen, sind der befüllbare Zaunstabilisator und die befüllbaren Barrierensockel die wassergefüllten Gegenstücke zum Betonfuß.
Lagergestelle
Auf dem Bauhof und auf dem Lkw werden Absperrschranken in Gestellen gelagert und transportiert, damit Füße und Warnflächen nicht beschädigt werden. Das Lagergestell für Absperrschranken gibt es in mehreren Größen; sein Mittelsteg aus Kastenprofilstahl ist für den Gabelstapler ausgelegt, und die Gestelle lassen sich übereinanderstapeln.
Beliebte Kategorien

Absperrgitter
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Absperrscheren
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Gewichtete Fahrbahnteiler
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