Kippmulden
Kippcontainer von HERMEQ sind Stahlmulden, die mit Gabelstapler, Teleskoplader oder Kran aufgenommen und ohne Umschaufeln entleert werden. Sie sammeln Bauschutt, Aushub, Produktionsabfälle und Späne dort, wo sie anfallen, und bringen sie zum Sammelcontainer oder auf die Halde.
Das Sortiment reicht von Selbstkippbehältern für Gabelstapler, kleinen Spänebehältern und niedrigen Kippcontainern für Förderbänder über Teleskoplader-Kippmulden mit automatischer Verriegelung bis zu kranbaren Aushubmulden, Aufzugkübeln, Klappbodenbehältern und Schwenkmulden für den Rotator. Die Standardmulden sind für Hallen, Lager und Betriebshöfe gebaut, die Schwerlastausführungen für Beton, Erde und Metallschrott.
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Selbstkippbehälter für Gabelstapler mit NetzverlängerungAb 1.079,99 € 1.285,19 €3 bis 4 Wochen Lieferzeit
Kippcontainer für Gabelstapler, Teleskoplader und Kran
Welche Bauform passt, entscheidet zuerst das Gerät, das den Kippcontainer trägt: Gabelstapler und Teleskoplader nehmen ihn auf den Gabeln auf, der Kran hebt ihn am Haken dorthin, wo kein Fahrzeug hinkommt.
Selbstkippbehälter für Gabelstapler
Der Selbstkippbehälter für Gabelstapler ist die Standardmulde für Betriebe und Baustellen, auf denen ohnehin ein Stapler fährt, im Handel auch Selbstkippmulde oder Abrollkipper genannt. Er nimmt gemischten Bauschutt, Holzreste und Verpackungsabfall auf und kippt am Sammelcontainer ab, ohne dass jemand von Hand nachhilft. Für den täglichen Wechsel zwischen Arbeitsplatz und Container ist er die einfachste Bauform im Sortiment.
Schwerlast-Kippcontainer
Der Schwerlast-Kippcontainer ist aus dickem Stahlblech gebaut und für den täglichen Umgang mit Beton, Steinen, Metallschrott und schwerem Bauschutt ausgelegt. Er wird mit Gabelstapler oder Teleskoplader bewegt und ist wahlweise mit Automatikfunktion erhältlich. Die Auswahl an Größen erlaubt es, Mulde und Tragfähigkeit des Trägergeräts genau aufeinander abzustimmen.
Mini-Kippmulden und Spänebehälter
Die Mini-Kippmulde als Spänebehälter ist ein kleiner Abrollkipper für beengte Hallen und Werkstätten, im Handel auch Spänekübel oder Minikipper genannt. Sie steht direkt an der Maschine, sammelt feine Späne und Füllstoffe und wird vom Stapler zum Sammelcontainer gebracht, sobald sie voll ist.
Niedrige Kippcontainer für Förderbänder
Der Kippcontainer in niedriger Bauhöhe ist für Förderbänder, Schurren und Fertigungslinien gebaut, die unterhalb der Hüfthöhe abwerfen und unter die eine Standardmulde nicht passt. Er fängt Nebenprodukte direkt aus der Linie auf und wird mit seiner automatischen Kippfunktion vom Stapler am Sammelbehälter entleert.
Teleskoplader-Kippmulden mit automatischer Verriegelung
Die Kippmulde für Teleskoplader mit automatischer Verriegelung, auf der Baustelle oft Tele-Kübel oder Tele-Mulde genannt, ist für das Gerät gebaut, das dort ohnehin Paletten und Material bewegt. Die Teleskoplader-Kippmulde auf Rollen lässt sich abseits der Gabeln von Hand verschieben, wenn sie neben dem Arbeitsplatz befüllt werden soll. Maschinen mit Manitou-Schnellwechsler, an denen ohnehin verschiedene Anbaugeräte für Teleskoplader gewechselt werden, nehmen die Kippmulde mit Manitou-Aufnahme direkt am Wechselrahmen auf.
Kranbare Kippmulden und Aushubmulden
Wo kein Fahrzeug an die Arbeitsstelle kommt, wird der Schutt mit Turmdrehkran oder Mobilkran bewegt. Die kranbare Kippmulde hat Hebeösen für den Anschlag am Haken, die Aushubmulde für den Kran, nach ihrer Form auch Bootsmulde genannt, ist für Erde, Beton und schweren Aushub gebaut und stellt sich nach dem Kippen selbst zurück. Für Schlamm und nassen Aushub ist die selbstentleerende Bootsmulde die richtige Wahl, weil sie sich am Haken ohne Umschaufeln leert.
Runde Aufzugkübel
Der runde Aufzugkübel ist die kompakte Kranmulde für kleinere Mengen, im Handel auch Krankübel oder Kippkübel genannt. Wird seine Sicherheitsverriegelung von Hand gelöst, kippt er und entleert sich von selbst. Er passt dort, wo für eine längliche Mulde kein Platz ist, etwa in Hinterhöfen, auf schmalen Deckenabschnitten oder an Schächten.
Klappbodenbehälter mit Bodenentleerung
Klappbodenbehälter entleeren sich nach unten: Der Boden öffnet sich, und die Ladung fällt senkrecht genau an die Stelle, über der der Behälter hängt. Das ist die richtige Bauform, wenn in einen Container mit hoher Bordwand, einen Trichter oder eine schmale Öffnung geschüttet wird, die eine kippende Mulde nicht sauber trifft. Der Klappboden-Schwerlastcontainer ist für Sperrmüll und schwere Abfälle gebaut, beim Abfallcontainer mit Bodenentleerung löst der Fahrer den Boden aus, ohne die Kabine zu verlassen.
Schwenkmulden für den Rotator
Die Schwenkmulde für Gabelstapler mit Rotator wird vom Drehgerät des Staplers auf den Kopf gedreht. So fällt auch festgebackenes, klebriges oder verdichtetes Material heraus, das in einer Abrollmulde hängen bliebe. Sie ist die Wahl für Recyclingbetriebe und Fertigungen, in denen bereits ein Stapler mit Rotator im Einsatz ist.
Bauschutt-Muldenwagen
Der Bauschutt-Muldenwagen ist die fahrbare Mulde für Arbeiten, bei denen der Schutt von Hand anfällt. Er wird auf Rädern zum Arbeitsplatz geschoben, dort befüllt und am Hebehaken in den großen Container gekippt. Auf Sanierungen in Fluren und Wohnungen ist er die Mulde, die bis an den Arbeitsplatz kommt.

Kippbehälter für Gabelstapler oder Teleskoplader
Am Gabelstapler sitzt der Kippbehälter mit seinen Einfahrtaschen auf den Zinken und wird mit einer Sicherheitskette am Gabelträger gehalten. Die Mulde ruht auf gebogenen Kufen in einem Grundrahmen, und beladen liegt ihr Schwerpunkt vor dem Drehpunkt. Löst der Fahrer den Riegel, rollt die Mulde nach vorn ab und schüttet die Ladung aus, leer verlagert sich der Schwerpunkt zurück, sodass sie sich selbst aufrichtet und wieder einrastet. Kippbehälter gehören damit zu den einfachsten Anbaugeräten für Gabelstapler, denn sie brauchen weder Hydraulikanschluss noch Umbau am Stapler.
Die Teleskoplader-Kippmulde wird anders gehalten und anders entleert. Beim Einfahren der Gabeln verriegelt sie sich über einen gasfederunterstützten Mechanismus selbst an den Zinken, und zum Entleeren kippt der Fahrer den Gabelträger mit der Hydraulik des Teleskopladers nach vorn. Die Mulde bleibt dabei fest auf den Gabeln, und niemand muss die Kabine verlassen, um sie zu lösen oder zurückzustellen.
Der Gabelstapler ist das richtige Trägergerät auf befestigten Flächen, in Hallen, Lagern und Betriebshöfen, wo kurze Wege und häufiges Leeren den Ablauf bestimmen. Der Teleskoplader ist auf Baustellen im Vorteil, weil er auf unebenem Gelände fährt, über hohe Bordwände schüttet und ohne Umbau zwischen Mulde und Palette wechselt.
Kippmulden für Bauschutt, Späne und Recycling
Bauschutt und Aushub
Schutt, Erde und Beton sind schwer und kantig und werden oft mit Wucht in die Mulde geworfen, deshalb gehören hier Schwerlastausführungen und Aushubmulden an die Arbeitsstelle. Liegt das Material lose auf Haufen, nimmt eine Gabelstapler-Schaufel es direkt auf, und die unterhängende Staplerschaufel hält den Lastschwerpunkt dabei näher am Stapler, wenn Sand, Kies oder Mutterboden in engen Bereichen bewegt werden.
Hochbau und enge Innenstadtbaustellen
Auf Baustellen ohne Lagerfläche und mit Arbeiten über mehrere Geschosse übernimmt der Kran den Abtransport, und jede Minute am Haken fehlt dem übrigen Bauablauf. Mulden, die sich nach dem Entleeren selbst zurückstellen, gehen ohne Zwischenstopp zurück an die Arbeitsstelle, und eine auffällige Lackierung erleichtert Kranführer und Einweiser die Sicht auf die Last. Angeschlagen wird mit geprüften Ketten und Schäkeln, die zur Tragfähigkeit der Mulde passen, wie sie unter Anschlagmittel und Hebezubehör zu finden sind.
Fertigung und Zerspanung
An Dreh-, Fräs- und Stanzmaschinen bestimmt die Höhe der Abwurfkante die Bauform: Mini-Kippmulden stehen neben der Maschine, niedrige Kippcontainer unter Bandenden und Schurren. Weil die Behälter im Takt der Produktion getauscht werden, muss der Stapler sie ohne Umsetzen aufnehmen und am Sammelcontainer abkippen können. Eine Mulde je Werkstoff hält Stahl-, Aluminium- und Messingspäne getrennt.
Lager, Betriebshöfe und Recycling
In Lagern und auf Wertstoffhöfen fallen große Mengen leichter Abfälle an, vor allem Folie, Kartonagen sowie Paletten- und Holzreste, die in Selbstkippbehältern gesammelt und gebündelt zum Container gefahren werden. Recyclingbetriebe setzen für verdichtetes oder anhaftendes Material die Schwenkmulde ein. Für kleinere Mengen, die von Hand eingeworfen werden, sind feste Abfall- und Recyclingbehälter die passende Wahl.

Volumen, Nutzlast und Ausstattung
Nach Gewicht statt nach Litern wählen
Bei dichtem Material ist die Nutzlast die Grenze, lange bevor die Mulde voll ist. Ein Kubikmeter Beton, nasser Erde oder Schlamm wiegt ein Vielfaches derselben Menge Holz oder Verpackung, deshalb gehört schweres Material in die höher belastbaren Bauformen. Das Sortiment reicht von 150 bis 5000 Litern, und die kranbaren Aushubmulden tragen bis 8000 kg. Für das Trägergerät zählt die Resttragfähigkeit laut Lastdiagramm, und zwar für Mulde und Ladung zusammen, bei der tatsächlichen Hubhöhe und Ausladung.
Ladekante und Arbeitshöhe
Wird mit Schaufel oder Schubkarre befüllt, spart eine niedrige Ladekante Kraft, weshalb die Aushubmulden flach gebaut sind. Beim Entleeren gilt das Umgekehrte: Die Hubhöhe des Trägergeräts muss die Bordwand des Sammelcontainers mit Abstand übersteigen, sonst stößt die kippende Mulde an. Prüfen Sie beide Höhen, bevor Sie die Muldengröße festlegen.
Deckel und Netzaufsatz
Leichter Abfall weht aus offenen Mulden und fällt beim Fahren heraus. Die selbstkippende Gabelstapler-Mulde mit Deckel hält den Inhalt zusammen, der Selbstkippbehälter mit Netzaufsatz erhöht die Seitenwand für sperrige, leichte Abfälle wie Kartonagen und Holzverschnitt. Stahldeckel, Planenabdeckungen und höhere Netzaufsätze sind für die Gabelstaplermulden auf Anfrage erhältlich.
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